ANJUNAR / ÜBER MICH

Der Menschhinter Anjunar.

Ich möchte verstehen, wie Dinge zusammenhängen. Das gilt für Software genauso wie für das Leben.

In der Softwareentwicklung wird daraus Architektur: Zusammenhänge erkennen, Verantwortung sinnvoll aufteilen und aus vielen Einzelteilen etwas schaffen, das als Ganzes funktioniert. Im Persönlichen wird daraus die Frage, wie Denken, Handeln und die eigenen Werte zusammenfinden.

Anjunar ist der Ort, an dem diese Interessen zusammenkommen. Hier entwickle ich Software, teile meine Arbeit und mache aus Ideen konkrete Projekte.

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Mein Weg

Mein beruflicher Weg hat mich unter anderem zu Lufthansa und Portrix geführt. Die Arbeit in der Industrie hat mein Verständnis von Software geprägt: Ein System muss nicht nur auf dem Papier überzeugen. Es muss sich im Alltag bewähren, mit Veränderungen umgehen können und für die Menschen verständlich bleiben, die damit arbeiten.

Besonders meine Zeit bei Portrix war fachlich prägend. Dort habe ich viel darüber gelernt, wie komplexe Anwendungen wachsen – und welche Entscheidungen ihre Weiterentwicklung leichter oder schwieriger machen. Nicht nur aus dem, was gut funktioniert hat, sondern auch aus dem, was sich später als umständlich erwies.

Aus diesen Erfahrungen ist über die Jahre meine eigene Vorstellung von Softwarearchitektur entstanden. Ich möchte Systeme bauen, deren Zusammenhänge nachvollziehbar sind und bei denen eine kleine Änderung nicht an fünf anderen Stellen Überraschungen auslöst.

Heute fließt diese Erfahrung in meine eigenen Frameworks und in die Entwicklung individueller Webanwendungen ein.

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Warum es Anjunar gibt

Nicht jedes Projekt sollte bei null anfangen müssen. Gleichzeitig sollte eine gemeinsame technische Grundlage nicht bedeuten, dass am Ende jede Anwendung gleich aussieht oder dieselben Grenzen hat.

Mit Anjunar arbeite ich an wiederverwendbaren Bausteinen, die zusammenpassen und trotzdem eigenständig bleiben. Dazu gehören unter anderem Scala.js UI für Benutzeroberflächen, der Hibernate DDL Manager für die Weiterentwicklung von Datenbankschemas und der JSON Mapper für die Arbeit mit bestehenden Domänenmodellen. Die Projekte sind quelloffen und über diese Website zugänglich.

Für mich sind diese Werkzeuge kein Selbstzweck. Sie sollen Raum für die eigentliche Aufgabe schaffen: eine Anwendung zu entwickeln, die zu ihrem Einsatz passt.

Das kann eine komplexe Plattform sein, aber ebenso eine Website für einen DJ, einen Selbstständigen oder ein lokales Geschäft. Der technische Umfang ist unterschiedlich. Die Frage dahinter bleibt dieselbe: Was braucht dieser Mensch wirklich – und wie lässt sich das sinnvoll umsetzen?

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Meine Philosophie

Neben der Technik beschäftigen mich Philosophie, Bewusstsein und die Frage, wie wir die Welt wahrnehmen.

Ich finde es wichtig, unterschiedliche Perspektiven betrachten zu können, ohne mich vorschnell auf eine festzulegen. Einen Gedanken ernst zu nehmen bedeutet für mich nicht, ihn sofort als Wahrheit übernehmen zu müssen. Umgekehrt möchte ich einen Gedanken nicht allein deshalb verwerfen, weil er ungewohnt ist.

Diese Offenheit prägt auch meine Beschäftigung mit philosophischen und spirituellen Traditionen. Mich interessiert weniger, welche Richtung recht behält, als vielmehr, was sich durch sie verstehen und im eigenen Leben überprüfen lässt.

Dabei ist mir die Verbindung zum Alltag wichtig. Eine Überzeugung kann noch so schön klingen: Entscheidend ist für mich, wie sie sich im Umgang mit anderen Menschen und in den eigenen Entscheidungen zeigt.

Ich möchte, dass das, was ich denke, das, was ich sage, und das, was ich tue, möglichst gut zusammenpassen.

Das verstehe ich nicht als erreichten Zustand, sondern als eine Aufgabe, an der ich immer wieder weiterlerne.

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Arbeit macht Liebe sichtbar

Den Gedanken „Arbeit macht Liebe sichtbar“ verstehe ich sehr praktisch.

Er bedeutet für mich, aufmerksam zu sein. Zuzuhören, bevor ich eine Lösung vorschlage. Eine Sache sorgfältig zu machen, auch dort, wo niemand direkt hinsieht. Und Verantwortung für das zu übernehmen, was ich in die Welt bringe.

Bei Software zeigt sich das manchmal in unscheinbaren Details: einer verständlichen Fehlermeldung, einem Formular, das keine unnötigen Fragen stellt, oder einer Struktur, die ein anderer Entwickler auch später noch nachvollziehen kann.

Nicht alles davon fällt sofort auf. Trotzdem macht es einen Unterschied.

Gute Arbeit ist für mich deshalb mehr als ein funktionierendes Ergebnis. Sie ist auch eine Form von Wertschätzung gegenüber den Menschen, die dieses Ergebnis benutzen, pflegen oder darauf aufbauen.

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Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Für mich beginnt ein Projekt mit einem Gespräch, nicht mit einer Technologieliste.

  • Was möchtest du erreichen?
  • Was fehlt dir bisher?
  • Was soll einfacher werden?
  • Und was brauchst du vielleicht gar nicht?

Ich möchte verstehen, bevor ich baue. Dazu gehört auch, eine Idee zu hinterfragen oder eine kleinere Lösung vorzuschlagen, wenn sie die Aufgabe besser erfüllt.

Mir sind klare Absprachen, faire Bedingungen und ein direkter Austausch wichtig. Du musst keine technischen Fachbegriffe kennen, um mit mir zusammenzuarbeiten. Meine Aufgabe ist es, Möglichkeiten verständlich zu machen und gemeinsam mit dir eine passende Richtung zu finden.

Ich bringe die technische Erfahrung mit. Du kennst dein Vorhaben und die Menschen, für die es gedacht ist. Eine gute Lösung entsteht aus beidem.

Von Mensch zu Mensch

Lass uns etwas Sinnvolles bauen.

Du hast eine Idee für eine Website oder Anwendung, eine Frage zu meinen Projekten oder möchtest dich über Softwarearchitektur austauschen?

Ich freue mich auf ein Gespräch – von Mensch zu Mensch.

Sorgfältig gebaut mit Scala JS UI.Impressum